stripe decor
   

 

P r o j e k t e
Footnotes (2012)  

Charlotte Bell, Tanz

Nicolle Klinkeberg, Choreographie und Tanz

 

 

 

 

 

Ein Duett für eine Tänzerin und einen Gedanken, ausgeführt im italienischen Tanzstil des späten

16. Jahrhunderts. Es ist ein Stil den man heutzutage nur noch aus geschriebenen Quellen rekonstruieren

kann. Das Stück basiert auf diesen Quellen, schaut jedoch zwischen den Zeilen und wird auf diese Weise

selber Teil von den Fußnoten.

 


(In) Pieces (2011)  

Musikensemble, Ltg. Michael Eberth

Charlotte Bell, Tanz

Nicolle Klinkeberg, Choreographie und Tanz

 

Barockmusik und Barocktanz rundum Purcells 'Sommernachtstraum'.

 


 
Still-leben-bewegt (2007)  

Ensemble Sette e mozioni:

Beate Knobloch, Blockflöte

Verena Kronseder, Gambe

Andrea Baur, Laute

Ralf Waldner, Cembalo

Wim Zuiderwijk, Perkussion

Wijnand Karel, Tanz

Nicolle Klinkeberg, Tanz

 

Ein Museum. Unzählige Gemälde hängen in ihren Rahmen und warten auf ihre Betrachter. Diese sehen in ihnen

ein idealisiertes Bild, eine realistische Momentaufnahme oder, wer weiß, etwas ganz anderes. Das Museum wird

zu einem Ort, an dem Bilder in Gedanken lebendig werden. Immer in einem Rahmen.

Historischer Tanz. Festgelegt in Worten auf Papier oder in Bildern auf Leinwand. Bewegungen, erstarrt in der Zeit. Auch sie warten: auf ihre Leser, auf ihre Betrachter. Bewegungen die in Gedanken lebendig werden. Immer zwischen Buchdeckeln oder in einem Rahmen.

Die Bühne. Ein Ort wo Gegenwart und Vergangenheit sich begegnen: Was passiert, wenn diese leblosen Bilder tatsächlich anfangen sich zu bewegen? Wenn die Bewegungen aus ihren Rahmen und Begrenzungen gelöst werden? Wenn heutige Augen zusehen, nicht unbedingt mit dem Ziel genau zu rekonstruieren, sondern zu entdecken, wie Bewegungen sich entwickeln, losgelöst von den Konventionen der Zeit, den Beschränkungen des Kostüms, der Regungslosigkeit von Tinte und Farbe? Historischer Tanz als Ausgangspunkt einer phantasievollen Suche.

Die Musiker sind Teil des Ganzen, sie gehören zum Gesamtbild. Musik aus dem späten 16. und frühen 17. Jahrhundert ist die Grundlage für eine Kombination von italienischem Renaissancetanz und modernem Tanz. Das Dekor und die Kostüme spiegeln die Entwicklung der Bewegungen wider: ein Spiel mit Rahmen, mit Beschränkungen und Freiheiten.

 


 
Östlich der Sonne, westlich des Mondes (2004)  

Im Rahmen des 1. Rothenfelser Tanzsymposions‚

'Morgenröte des Barock. Tanz im 17. Jahrhundert'

Mitwirkende:

Constance Allanic, Harfe

Sepha Wouda, Mezzo-Sopran

Wim Zuiderwijk, Perkussion

Wijnand Karel, Tanz

Nicolle Klinkeberg, Tanz

 

Zwei Tänzer verbringen einen ganzen Tag zusammen, 24 Stunden werden in 30 Minuten dargestellt. Der Tanz erzählt keine Geschichte, ist jedoch Ausdrucksmittel und Spiel. Der Verlauf des Tages, repräsentiert durch die Kostüme einerseits und die Atmosphäre der Tänze anderseits, wird als roter Faden dienen.

Es ist eine Tanzaufführung, die zwei Tanztraditionen kombiniert: höfischen Tanz um 1600, und Folkloretanz mit seiner durchgehenden Überlieferung über viele Jahrhunderte. Die Choreographien im höfischen (hauptsächlich italienischen) Stil bieten keine genaue Rekonstruktionen aus den Tanzbüchern der Zeit. Sie basieren darauf, benutzen jedoch in eigenen Choreographien die Schritte und Bewegungen, die dort beschrieben und dargestellt werden. Das Material aus dem Folkloretanzbereich bezieht sich auf Italien und Mazedonien.

 

 

 
 

Foto Footnotes: Bernd Hentschel

Foto (In) Pieces: Friedrich Muentjes

Fotos Still-leben-bewegt: Günther Kronseder

Fotos Östlich der Sonne, westlich des Mondes: Basile Maree