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Z u r  P e r s o n

Nicolle Klinkeberg studierte Musikwissenschaften an der Universität in Utrecht. Während ihres Studiums entdeckte sie ihre Leidenschaft für den Tanz. Neben der intensiven Auseinandersetzung mit verschiedenen Stilen wie u.a. Modern Dance, erwarb sie 2003 in Utrecht ihr Diplom als Referentin für internationalen Folkloretanz. Von 2003-2007 unterrichtete sie bei Garoon, einer Folklore-

tanzgruppe in Ede (Niederlande). Von 2005-2008 war sie Mitglied der niederländischen Gruppe Piet Hein, die durch die Verbindung traditioneller niederländischer Folklore mit modernen Elementen der niederländischen Folklore auf der Bühne ein neues Gesicht gab. Tänze aus dem Balkan, aus Süd-Europa und Israel bilden den Schwerpunkt ihres Programms.

Neben dem internationalen Folkloretanz gilt ihre Begeisterung dem historischen Tanz. Zu ihren Lehrern gehören u.a. Lieven Baert, Markus Lehner und Sigrid T'Hooft. Darüber hinaus besuchte sie Seminare bei u.a. Béatrice Massin, Ana Yepes und Kaj Sylegård. Seit 1999 ist sie selbst als Dozentin, insbesondere im Bereich Renaissance- und Barocktanz, tätig. Seit Herbst 2007 leitet sie zusammen mit Stefan Haberl den Unterricht bei Les Plaisirs - Münchner Kreis für historische Tänze. Im September 2010 übernahm sie die Tanzleitung bei der Münchner Gruppe Tanz durch die Jahrhunderte. In 2014-15 ist sie als Lehrbeauftragte für Historischen Tanz an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen tätig.

Als Tänzerin arbeitete sie mit in Produktionen von u.a. Lieven Baert und Milo Pablo Momm. Seit 2007 ist sie Mitglied von Corpo Barocco unter der Leitung von Sigrid T'Hooft und trat unter ihrer Regie u.a. auf in den Händelopern 'Radamisto' (Karlsruhe 2009-2010) und 'Amadigi' (Göttingen 2012).

Auch als Choreographin ist sie schon öffentlich mit ihren eigenen Tanzproduktionen in Erscheinung getreten. In Östlich der Sonne, westlich des Mondes (2004) und Still-leben-bewegt (2007) brachte sie ihr besonderes Interesse zum Ausdruck: kreative Brückenschläge zu machen zwischen verschiedenen Tanzstilen. Sie verfolgte ihren Weg mit '(In) Pieces' (2011) und 'Footnotes' (2012).

 

 
 

Foto: Dorrit Hanenburg-Ceulemans